Warum sollte ich ein PraxisStudium an der VWA aufnehmen?

Seit über 100 Jahren bereiten wir an der VWA Berufstätige auf die Herausforderungen eines stetig wandelnden Arbeitsmarktes vor. Dies spricht nicht nur für unsere langjährige Qualität, sondern auch für die Verlässlichkeit und Erfahrung, mit der wir dir kompaktes Fachwissen für deinen Beruf erfolgreich vermitteln.

Und dies in nur 18 Monaten, in denen du anwendungsorientiert aktuelles Fachwissen und Kompetenzen für deinen Berufsalltag erlernst. Das Besondere am PraxisStudium an der VWA: die interaktive Lernmethode problembasiertes Lernen – kurz PBL. Im Rahmen von PBL wird dir Fachwissen auf Basis einer Problemstellung aus der betrieblichen Praxis vermittelt. Zusammen mit deinen Kommilitonen und deinem Dozenten erarbeitest du dir Schritt für Schritt eine Lösung. 

Welche Zulassungsvoraussetzungen muss ich erfüllen?

An der VWA studieren Berufstätige mit und ohne Abitur, die eine abgeschlossene Berufsausbildung mit mindestens einjähriger Berufserfahrung vorweisen können. Gleichzeitig richtet sich das PraxisStudium auch an Berufstätige mit Hochschulabschluss, die sich für spezielle Branchen oder Management-Aufgaben qualifizieren möchten. Sonderzulassungen sind im Einzelfall möglich.

Wie melde ich mich an?

Schnell und bequem: Fülle einfach das Anmeldeformular aus und sende es uns unterschrieben und mit den erforderlichen Unterlagen zu. Anschließend erhältst du von uns neben der Anmeldebestätigung deinen Zugang zum Online-Campus. Per Post erhältst du außerdem deinen Studierenden-Ausweis – eine ID-Card, mit der du dich u. a. bei Klausuren ausweist.

Das Anmeldeformular findest du hier.

Gibt es Anmeldefristen?

Nein, eine Anmeldefrist gibt es streng genommen nicht. Wir empfehlen dir jedoch, dich spätestens sechs Wochen vor Semesterbeginn anzumelden. Also zum Start im Wintersemester bis Mitte Juli, zum Start im Sommersemester bis Mitte Januar. Aber selbstverständlich sind auch kurzfristige Anmeldungen möglich: Wende dich unter 0800 2 95 95 95 (gebührenfrei) oder studienberatung@vwa-gruppe.de an unsere Studienberater.

Wo finde ich Informationen zu meinen Veranstaltungen und Vorlesungsunterlagen?

Im Online-Campus findest du unter „Veranstaltungen“ deinen Belegbogen. Der Belegbogen bietet eine Übersicht der zu belegenden Module pro Semester. Über die Verlinkung der Modulbezeichnung gelangst du zur Einzelmodulansicht, in der du die vorlesungs-begleitenden Unterlagen der Lehrenden einsehen kannst.    

Wie werde ich bei Änderungen oder neuen Prüfungsergebnissen benachrichtigt?

Im Online-Campus kannst du deine Kommunikationseinträge in deinem persönlichen Profil unter „Persönliche Daten“ überprüfen und aktualisieren. Dies ist besonders für den Benachrichtigungs-Service per SMS und E-Mail von Bedeutung, damit du kurzfristig über Änderungen und Prüfungsergebnisse informiert wirst.

Wieso erhebt die VWA Studiengebühren?

Die zur Gruppe BildungsCentrum der Wirtschaft (BCW) gehörenden Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien befinden sich mit ihren derzeit 13 Studienzentren in privater Trägerschaft der gemeinnützigen Stiftung BildungsCentrum der Wirtschaft. Dadurch erfolgt die Finanzierung ausschließlich durch die Studiengebühren; sie erhalten keine staatlichen Mittel. Mithilfe eines effizienten Managements sowie schlanken Verwaltungsstrukturen bemüht sich die VWA, die Gebühren so niedrig wie möglich zu halten.

Kann ich die Studiengebühren auch in kleineren Beträgen zahlen?

Falls dein finanzieller Spielraum knapp sein sollte oder du während deines PraxisStudiums an der VWA in finanzielle Schwierigkeiten gerätst, hast du – nach Vorlage entsprechender Nachweise und in individueller Absprache mit deinem Studienzentrum – die Möglichkeit, die Studiengebühren in kleineren Beträgen zu zahlen.

Ist es üblich, dass die Unternehmen sich an den Kosten eines PraxisStudiums an der VWA beteiligen?

Der Arbeitgeber gibt in vielen Fällen einen Zuschuss oder finanziert das komplette Studium, um seine Mitarbeiter auf Führungspositionen vorzubereiten und kompetente Fachkräfte an das Unternehmen zu binden. Suchst du Argumente, um deinen Arbeitgeber von einem berufsbegleitenden PraxisStudium an der VWA zu überzeugen? Die Studienberatung hilft dir gerne weiter.

Gibt es Möglichkeiten zur Finanzierung des PraxisStudiums?

Steuerliche Absetzbarkeit von Studiengebühren
Aufwendungen für die erstmalige Berufsausbildung oder für ein Erststudium, das zugleich eine Erstausbildung vermittelt, sind nach aktueller Gesetzeslage als Sonderausgaben in dem Jahr, in dem die Kosten anfallen, bis zu einem Betrag von 6.000 Euro abzugsfähig. Ist einer Berufsausbildung oder einem Studium eine abgeschlossene erstmalige Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Erststudium vorausgegangen, liegen dagegen unbeschränkt abzugsfähige Werbungskosten oder Betriebsausgaben vor, wenn die Aufwendungen (Studiengebühren, Fahrtkosten, usw.) im Zusammenhang mit späteren Einnahmen stehen. Des Weiteren liegen Werbungskosten vor, wenn die Berufsausbildung oder das Erststudium im Rahmen eines Dienstverhältnisses (Ausbildungsdienstverhältnis) stattfindet.

Weitere Informationen kann dir ein Steuerberater oder das für dich zuständige Finanzamt geben.

Förderprogramme und Finanzhilfen
Bund, Länder und EU bieten verschiedene Förderprogramme für Privatpersonen, die in ihre berufliche Qualifizierung investieren wollen. Einen umfassenden und aktuellen Überblick über diese Programme findest du unter www.foerderdatenbank.de, einige Beispiele im Folgenden:

Begabtenförderung berufliche Bildung
Das Förderprogramm „Begabtenförderung berufliche Bildung“ wird von der Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung (SBB) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt. Gefördert werden fachbezogene berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur beruflichen Aufstiegsförderung. Die Stipendiaten erhalten jährlich bis zu 1.700 Euro und werden maximal drei Jahre lang gefördert. Dabei ist ein Eigenanteil von 20 Prozent der Kosten, höchstens jedoch 180 Euro pro Förderjahr, zu tragen. Die Förderung wird unabhängig von der Höhe des Einkommens und Vermögens der Stipendiaten geleistet.

Um ein Stipendium bewerben können sich Absolventen einer dualen Berufsausbildung, die bei der Abschlussprüfung mindestens 87 Punkte oder eine Durchschnittsnote von 1,9 erreicht haben. Möglich ist die Bewerbung auch, wenn ein besonders gutes Ergebnis bei einem Leistungswettbewerb oder ein begründeter Vorschlag von Arbeitgeber oder Berufsschule vorliegt. Des Weiteren müssen die Bewerber beschäftigt oder arbeitssuchend gemeldet und zum Aufnahmezeitpunkt jünger als 25 Jahre sein. Durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden.

Weitere Informationen findest du unter www.begabtenfoerderung.de.

Bildungsscheck NRW
Das Bundesland Nordrhein-Westfalen fördert mit dem Bildungsscheck NRW Weiterbildungen, die der beruflichen Qualifizierung dienen und fachliche Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen vermitteln. Mit dem Bildungsscheck erhalten Beschäftigte und Unternehmen einen Zuschuss von 50 Prozent zu den Weiterbildungskosten, wenn diese 500 Euro (brutto) übersteigen. Das Land Nordrhein-Westfalen finanziert diesen Anteil aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Die Förderung ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Weitere Informationen finden Sie unter www.weiterbildungsberatung.nrw/foerderung/bildungsscheck.

Qualifizierungsscheck Hessen
Wenn du dich für ein Studium in Hessen interessieren, hast du die Möglichkeit, einen Qualifizierungsscheck Hessen zu beantragen. Diese Fördermaßnahme wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert und richtet sich an Arbeitnehmer, die für ihre derzeitige Tätigkeit keinen anerkannten Abschluss haben oder älter als 45 Jahre sind. Weitere Voraussetzungen: die Teilnahme an einer Bildungsberatung sowie ein Arbeitsvertrag bei einem Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten.

Mit dem Qualifizierungsscheck werden Weiterbildungen unterstützt, die von einem zertifizierten Bildungsanbieter angeboten werden und der Förderung der Beschäftigungsfähigkeit dienen. Der Umfang der Unterstützung beträgt 50 Prozent der Kosten für Teilnahme- und Prüfungsgebühren, höchstens aber 500 Euro pro Person und Jahr.

Weitere Informationen findest du unter www.qualifizierungsschecks.de.

Bremer Weiterbildungsscheck
Die Hansestadt Bremen gibt Zuschüsse für Kurse und Seminare, die Wissen, Fähigkeiten oder praktische Fertigkeiten vermitteln. Auch Weiterbildungsangebote, die der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf dienen, fallen unter die Regelung. Das Land Bremen zahlt bis zu 50 Prozent der Weiterbildungskosten. Die Förderhöchstgrenze liegt in jedem Fall jährlich bei 500 Euro.

Die Förderung ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Weitere Informationen findest du unter www.bremen.de/wirtschaft/weiterbildungsberatung.

Fonds zur sozialen Sicherung
Der Fonds zur sozialen Sicherung für Arbeitnehmer der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister e. V. fördert freiwillige Bildungsmaßnahmen an den VWA Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien. Die Förderung beträgt 80 Prozent der Gebühren bis zu einem Höchstbetrag von 400 Euro pro Kalenderjahr. Voraussetzung: Du bist Mitglied der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und bei einem Unternehmen beschäftigt sind, das zum Geltungsbereich des „Tarifvertrages zur Führung von Langzeitkonten für die Arbeitnehmer verschiedener Unternehmen des DB Konzerns (Lzk-TV)“ gehört.

Kann ich während des PraxisStudiums den Ort wechseln?

Selbstverständlich. Mit 13 zur BCW-Gruppe gehörenden Studienzentren bietet dir die VWA bei der Gestaltung deines PraxisStudiums ein Höchstmaß an Flexibilität. Teile uns den gewünschten Ortswechsel einfach sechs Wochen vor dem nächsten Semesterbeginn mit und setze das Studium dort nahtlos fort.

Wie lassen sich PraxisStudium und Beruf zeitlich vereinen?

Die PraxisStudiengänge der VWA sind auf die Bedürfnisse von Berufstätigen zugeschnitten: Die Vorlesungen liegen außerhalb der regulären Arbeitszeiten. Die Semesterpläne sind dementsprechend angepasst und liegen dir bereits vor Beginn eines neuen Semesters vor. So kannst du frühzeitig planen.

Außerdem: Unsere Lehrenden kennen die besonderen Anforderungen berufsbegleitend Studierender. Sie vermitteln ihre Inhalte komprimiert, praxisnah und verständlich. Darüber hinaus bietet die VWA dir besondere Services, die das Studium neben dem Beruf zusätzlich erleichtern. So kannst du beispielsweise über den Online-Campus oder die Zentrale Studienberatung viele administrative Angelegenheiten von zu Hause aus erledigen. Dazu zählen u.a. die An- und Abmeldung zu Prüfungen sowie die Einsicht in Semesterplan und Vorlesungsskripte.

Führt das PraxisStudium neben dem Beruf nicht dazu, dass ich in meinem Job nur noch eingeschränkt belastbar bin?

Unsere Erfahrung zeigt: Das Gegenteil ist der Fall. Die Perspektive eines beruflichen Aufstiegs wirkt so motivierend, dass viele Studierende in ihren Jobs sogar überdurchschnittliche Leistungen erbringen. Außerdem kannst du dank des Wissenstransfers, den dir das Studienkonzept und Problembasiertes Lernen ermöglichen, neu erworbenes Know-how direkt am Arbeitsplatz anwenden und dich so auch beruflich stetig verbessern. Denn während des PraxisStudiums an der VWA bearbeitest du konkrete Fragestellungen, die dir auch in deiner beruflichen Praxis begegnen werden.

Wie viele Stunden pro Woche muss ich in das PraxisStudium an der VWA investieren?

Die Vorlesungszeit beträgt pro Woche ca. 12 Stunden. Für die Vor- und Nachbereitung des Stoffes solltest du mindestens weitere vier bis sechs Stunden einplanen.