Zu Gast an der VWA Berlin: Jungunternehmer gaben wertvolle Tipps

Claudine Oldengott berichtete als Gründerin von VeloEasy, einer Firma für Fahrradgaragen, an der VWA in Berlin (Foto: Alica Paeske, IHK Berlin)
Claudine Oldengott berichtete als Gründerin von VeloEasy, einer Firma für Fahrradgaragen, an der VWA in Berlin (Foto: Alica Paeske, IHK Berlin)

Wie gründet man eigentlich ein Unternehmen? Welche Gefahren lauern auf dem Weg der Existenzgründung? Oder gibt es etwa ein ganz einfaches Erfolgsrezept für Entrepreneure? Diese Fragen wurden VWAPraxisAkademie-Studierenden Anfang Januar von den Berliner Jungunternehmern Claudine Oldengott von VeloEasy und Dirk Griesinger von der Interim Group beantwortet. Die Mitglieder der Initiative „Ich mach mich selbstständig!“ der IHK Berlin waren in der Erstsemestervorlesung „Business Basics“ an der VWA zu Gast, berichteten von ihren Gründungserfahrungen und gaben wertvolle Tipps.

Claudine Oldengott gründete VeloEasy, eine Firma für Fahrradgaragen – entwickelt in Kooperation mit der Deutschen Bahn. Sie berichtete von ihren Ängsten, aber auch von dem Gefühl der Freiheit als Unternehmerin. Wie viele andere Entrepreneure gab auch sie den Rat: „Talk about it!“ Man sollte seine Idee nicht geheim halten, sondern teilen und auf diese Weise beim Publikum testen. Der zweite Gründer war Dirk Griesinger, der bereits einige Jahre Unternehmererfahrung gesammelt hat. Sein Unternehmen - die Interim Group - vermittelt Übergangsmanagement-Dienstleistungen. Er sprach über die Fragen der Finanzierung und betonte die Bedeutung von Rechts- und Steuerfragen – wenn man dann endlich Einnahmen hätte, müssten diese auch sofort versteuert werden.

Ziel der Initiative „Ich mach mich selbstständig!“ ist es, junge Menschen zu ermutigen, ihr Potential zu nutzen und zu eigenverantwortlichem, kreativem Handeln zu motivieren. Trotz aller eventuellen Schwierigkeiten und dem Risiko des Scheiterns soll aufgezeigt werden, dass Selbstständigkeit eine Alternative zur Festanstellung und nicht zur Arbeitslosigkeit darstellt. „Das haben die beiden Unternehmer eindrucksvoll bewiesen – und ist auch bei unseren Studierenden gut angekommen“, meint Frau Prof. Dr. Manuela Zipperling, Standortleitung Gesamthochschulzentrum Berlin. „Bei einigen regt sich tatsächlich der Gründergeist.“