Wichtige Fragen (FAQ)

Wieso fallen Studiengebühren an?

Die VWA ist eine privatwirtschaftliche, gemeinnützige Bildungseinrichtung. Das heißt: Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch die Studiengebühren, denn es gibt keine staatlichen Zuschüsse für den Lehrbetrieb. Effizientes Management und eine schlanke Organisation ermöglichen Ihnen aber ein Studium zu vertretbaren Gebühren.

Kann ich die Studiengebühren auch in kleineren Beträgen zahlen?

Sollten Ihr finanzieller Spielraum knapp sein oder Sie während Ihres Studiums an der VWA in finanzielle Schwierigkeiten geraten, haben Sie – bei Vorlage entsprechender Nachweise und in individueller Absprache mit Ihrem Studienzentrum – die Möglichkeit, die Studiengebühren in kleineren Beträgen zu zahlen.

Ist es üblich, dass die Unternehmen sich an den Kosten eines VWA-Studiums beteiligen?

In vielen Fällen gibt der Arbeitgeber einen Zuschuss oder finanziert das komplette Studium – um seine Mitarbeiter auf Führungspositionen vorzubereiten oder kompetente Fachkräfte an das Unternehmen zu binden.

Sie suchen Argumente, um Ihren Arbeitgeber von einem berufsbegleitenden Studium an der VWA zu überzeugen? Die Studienberatung hilft Ihnen gerne weiter.

Welche Möglichkeiten zur Finanzierung des Studiums gibt es?


•Eigenfinanzierung
Bei der Eigenfinanzierung tragen Sie die Studiengebühren selbst.


• Steuerliche Absetzbarkeit von Studiengebühren
Aufwendungen für die erstmalige Berufsausbildung oder für ein Erststudium, das zugleich eine Erstausbildung vermittelt, sind nach aktueller Gesetzeslage als Sonderausgaben bis zu einem Betrag von 6.000 Euro abzugsfähig. Ist einer Berufsausbildung oder einem Studium eine abgeschlossene erstmalige Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Erststudium vorausgegangen, liegen dagegen unbeschränkt abzugsfähige Werbungskosten oder Betriebsausgaben vor, wenn die Aufwendungen (Studiengebühren, Fahrtkosten, usw.) im Zusammenhang mit späteren Einnahmen stehen. Des Weiteren liegen Werbungskosten vor, wenn die Berufsausbildung oder das Erststudium im Rahmen eines Dienstverhältnisses (Ausbildungsdienstverhältnis) stattfindet.
 
Weitere Informationen kann Ihnen ein Steuerberater oder das für Sie zuständige Finanzamt geben.


• Förderprogramme und Finanzhilfen
Bund, Länder und EU bieten verschiedene Förderprogramme für Privatpersonen, die in ihre berufliche Qualifizierung investieren wollen. Einen umfassenden und aktuellen Überblick über diese Programme finden Sie unter www.foerderdatenbank.de, einige Beispiele im Folgenden:


Begabtenförderung berufliche Bildung
Das Förderprogramm „Begabtenförderung berufliche Bildung“ wird von der Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung (SBB) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt. Gefördert werden fachbezogene berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur beruflichen Aufstiegsförderung. Die Stipendiaten erhalten jährlich bis zu 1.700 Euro und werden maximal drei Jahre lang gefördert. Dabei ist ein Eigenanteil von 20 Prozent der Kosten, höchstens jedoch 180 Euro pro Förderjahr zu tragen. Die Förderung wird unabhängig von der Höhe des Einkommens und Vermögens der Stipendiaten geleistet.
 
Um ein Stipendium bewerben können sich Absolventen einer dualen Berufsausbildung, die bei der Abschlussprüfung mindestens 87 Punkte oder eine Durchschnittsnote von 1,9 erreicht haben. Möglich ist die Bewerbung auch, wenn ein besonders gutes Ergebnis bei einem Leistungswettbewerb oder ein begründeter Vorschlag von Arbeitgeber oder Berufsschule vorliegt. Des Weiteren müssen die Bewerber beschäftigt oder arbeitssuchend gemeldet und zum Aufnahmezeitpunkt jünger als 25 Jahre sein. Durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden.
 
Weitere Informationen finden Sie unter www.begabtenfoerderung.de.


Bildungsscheck NRW
Das Bundesland Nordrhein-Westfalen fördert mit dem Bildungsscheck NRW Weiterbildungen, die der beruflichen Qualifizierung dienen und fachliche Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen vermitteln. Mit dem Bildungsscheck erhalten Beschäftigte und Unternehmen einen Zuschuss von 50 Prozent zu den Weiterbildungskosten, wenn diese 500 Euro (brutto) übersteigen. Das Land Nordrhein-Westfalen finanziert diesen Anteil aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Die Förderung ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.weiterbildungsberatung.nrw/foerderung/bildungsscheck.


Qualifizierungsscheck Hessen
Wenn Sie sich für ein Studium in Hessen interessieren, haben Sie die Möglichkeit, einen Qualifizierungsscheck Hessen zu beantragen. Diese Fördermaßnahme wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert und richtet sich an Arbeitnehmer, die für ihre derzeitige Tätigkeit keinen anerkannten Abschluss haben oder älter als 45 Jahre sind. Weitere Voraussetzungen: die Teilnahme an einer Bildungsberatung sowie ein Arbeitsvertrag bei einem Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten.
 
Mit dem Qualifizierungsscheck werden Weiterbildungen unterstützt, die von einem zertifizierten Bildungsanbieter angeboten werden und der Förderung der Beschäftigungsfähigkeit dienen. Der Umfang der Unterstützung beträgt 50 Prozent der Kosten für Teilnahme- und Prüfungsgebühren, höchstens aber 500 Euro pro Person und Jahr.
 
Weitere Informationen finden Sie unter www.qualifizierungsschecks.de.


Bremer Weiterbildungsscheck
Die Hansestadt Bremen gibt Zuschüsse für Kurse und Seminare, die Wissen, Fähigkeiten oder praktische Fertigkeiten vermitteln. Auch Weiterbildungsangebote, die der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf dienen, fallen unter die Regelung. Das Land Bremen zahlt bis zu 50 Prozent der Weiterbildungskosten. Die Förderhöchstgrenze liegt in jedem Fall jährlich bei 500 Euro.

Die Förderung ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.bremen.de/wirtschaft/weiterbildungsberatung.

 
Fonds zur sozialen Sicherung
Der Fonds zur sozialen Sicherung für Arbeitnehmer der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister e.V. fördert freiwillige Bildungsmaßnahmen an den VWA Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien. Die Förderung beträgt 80 Prozent der Gebühren bis zu einem Höchstbetrag von 400 Euro pro Kalenderjahr. Voraussetzung: Sie sind Mitglied der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und bei einem Unternehmen beschäftigt sind, das zum Geltungsbereich des „Tarifvertrages zur Führung von Langzeitkonten für die Arbeitnehmer verschiedener Unternehmen des DB Konzerns (Lzk-TV)“ gehört.
 
Weitere Informationen unter
www.fonds-soziale-sicherung.de/Bildung/index_html

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